Schwerpunkte
Corporate Development
Herausforderungen für die chemische Industrie gibt es viele. Veränderte Kundenanforderungen und Geschäftsmodelle, die Integration von Wertschöpfungsketten oder völlig neue Wettbewerbsbedingungen aufgrund von Mergers & Acquisitions – so lauten nur einige der zahlreichen Entwicklungen, auf die Chemieunternehmen in Zukunft Antworten finden müssen. Doch aus den neuen Trends lassen sich auch dauerhafte Wettbewerbsvorteile ableiten. Diese Strategie- und Anpassungsprozesse gilt es zu entwickeln und nachhaltig im Unternehmen zu verankern.
Arthur D. Little leistet für seine Kunden wichtige Hilfestellung bei der unternehmerischen Weiterentwicklung und Neuausrichtung. Dank unserer Industrie-Expertise und unserem Know-how in Sachen Chemieprodukte und -märkte sind wir der ideale Partner.
Organisation & Transformation
Strategiewechsel bedeuten in der Regel auch eine Restrukturierung unternehmerischer Prozesse und die Implementierung neuer Abläufe. Neben der Neuausrichtung der Ablauf- und Organisationsstruktur steht aber auch die reibungslose Einbindung der Mitarbeiter in eine veränderte Arbeitsumgebung im Mittelpunkt.
Der methodische Ansatz von Arthur D. Little entwickelt sich entlang der beiden zentralen Aspekte Organisation und Transformation. Weitere Informationen darüber erhalten Sie in unserer Publikation "The Unwritten Rules of the Game".
Restructuring
Die Unternehmen der Chemie-Industrie sind mit einem kontinuierlichen Veränderungsdruck konfrontiert. Neue Kundenwünsche, hohe Investitionen sowie langfristig in Anlagen gebundenes Kapital und Schwankungen der Rohstoffpreise sind ständige Herausforderungen, auf die es zu reagieren gilt.
Dazu machen einerseits Konjunkturzyklen und Ergebnisschwankungen Anpassungen der Kostenstrukturen und Kapitalbindung notwendig, andererseits erfordern sinkende Absatzzahlen eine Stimulanz der Ertragskraft.
Im Rahmen von Restrukturierungsprojekten werden parallel zur kurzfristigen Sicherung der Überlebensfähigkeit auch Maßnahmen zur Wiederherstellung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit erarbeitet. Diese können von radikalen Eingriffen in operative Prozesse bis hin zur einer völligen Neuausrichtung der Unternehmensstrategie gehen.
Erfolgreiche Restrukturierungsprojekte zeichnen sich durch einen ganzheitlichen Ansatz aus. Dabei gibt das Management nicht allein "top down" die Ziele vor. Auch leitende Angestellte, Mitarbeiter und Arbeitnehmervertretungen sollen konstruktiv in "Bottom-up"-Prozesse eingebunden werden.
Corporate Finance und M&A
Die Steigerung des Unternehmenswertes ist eines der primären Ziele von Unternehmen der chemischen Industrie. Voraussetzung dafür ist die optimale Allokation des eingesetzten Kapitals. Folgende Faktoren sind in diesem Kontext von Relevanz: die optimale Kapitalstruktur und die Anpassung des Unternehmensportfolios durch Mergers & Acquisitions oder Investitionen und Desinvestitionen an die Herausforderungen der Märkte. Zu den Aufgaben unserer Bereiche Corporate Finance und M&A zählt daher auch die Beschaffung der dazu notwendigen finanziellen Mittel über den Kapitalmarkt.
Arthur D. Little kooperiert hier mit PwC und der ChemAdvice GmbH. Dank dieser Zusammenarbeit können wir Chemieunternehmen bei der Steigerung ihres Unternehmenswertes ganzheitlich beraten. Konkret heißt das, dass unser Know-how auf den Erfahrungswerten sowohl aus der Management-, Markt- und Technologieperspektive basiert als auch aus dem Blickwinkel des Kapitalmarktes und Transaktionsmanagements. Dieser Ansatz wurde bereits mehrfach von Arthur D. Little bei der Beratung von Unternehmen und Private-Equity-Investoren in Sachen Mergers & Acquisitions und Joint Ventures erfolgreich unter Beweis gestellt.
Technologie- und Innovationsmanagement
Die Entwicklung innovativer Produkte und die Steigerung ihrer Effizienz stehen bei Chemieunternehmen ganz oben auf der Agenda. Alle am Innovationsmanagement beteiligten Akteure sind deshalb ständig mit neuen Herausforderungen konfrontiert: Veränderte Kundenwünsche und technologische Entwicklungen bestimmen ihre Aktivitäten genauso wie sich rasch wandelnde Markt- und Wettbewerbssituationen. Aus der Sicht des Kapitalmarktes sind Innovationsfähigkeit, Profitabilität und Marktkapitalisierung dabei eng miteinander verknüpft:
- Der Faktor "Time to Market" entscheidet über die Lebenszyklusprofitabilität; der Follower wird bei immer kürzeren Lebenszyklen rasch zum Verlierer
- Unterschiedliche Lebenszyklusphasen und Unternehmensmodelle erfordern unterschiedliche Schwerpunktsetzungen im Bereich F&E
- Die Dezentralisierung von Geschäftsverantwortlichkeiten stellt hohe Ansprüche an das Portfolio-, Projekt- und Ressourcenmanagement
- Externe Innovationsquellen sind in effiziente Forschungsnetzwerke einzubinden
Arthur D. Little verfügt über umfangreiche wie auch langjährige Projekterfahrungen im Bereich der chemischen Industrie. Wir beraten und unterstützen unsere Kunden in allen Bereichen des Technologie- und Innovationsmanagements. Von oberster Priorität ist die rechtzeitige Bereitstellung der richtigen Produkte und Services am Markt dank der
Verfügbarkeit effizienter Produktionsprozesse "in time". Arthur D. Little bringt dabei das Know-how seiner branchenerfahrenen Berater ebenso zum Einsatz wie das im weltweiten Netzwerk des Altran-Verbundes vorhandene Wissen.
Post-Merger Integration (PMI)
Treiber der Umstrukturierungsprozesse in der chemischen Industrie sind die zahlreichen M&A-Transaktionen. Doch entscheidend für den langfristigen Erfolg eines Zusammenschlusses zweier Unternehmen ist ein zielgerechtes Post-Merger-Intregrations-Management. Wie wichtig dieses PMI ist, belegen die Zahlen: Aufgrund von auftretenden Problemen hat rund die Hälfte aller in den 90er-Jahren durchgeführten Fusionen und Akquisitionen den Aktionären in den darauffolgenden drei Jahren eine unterdurchschnittliche Rendite gebracht. Ein erfolgreicher PMI-Prozess gliedert sich in drei Phasen:
- Strategischer Abgleich
- Integrationskonzept
- Implementierung
Knowledge Management
Ein effizientes und effektives Wissensmanagement wird für die Chemie-Industrie in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen, um Wettbewerbsvorteile am Markt zu erzielen. Die zunehmend globale Ausrichtung der Kunden, wachsende Erwartungshaltungen an die Unternehmen der Branche sowie der Einsatz neuer Informationstechnologien machen den Aufbau eines speziell ausgerichteten Kompetenz-Centers notwendig.
Erfolgreiches Wissensmanagement gewährleistet u. a.
- die Minimierung von Wissensverlusten
- die Vermeidung von Ressourcenvergeudung durch fehlenden Wissenstransfer
- schnelle Reaktion und hohe Flexibilität bei spezifischen Anforderungen
Die Implementierung einer Wissensmanagement-Kultur wird immer mehr zu einem Erfolgsfaktor für Chemieunternehmen.
Supply Chain Management
Eine der zentralen Zukunftsaufgaben für Unternehmen der chemischen Industrie ist die Optimierung der Schnittstellen zwischen Produzenten, Lieferanten und Kunden sowie damit einhergehend die Verbesserung der Auftragsabwicklungs- und Produktionssteuerungsprozesse.
Für eine Gesamtoptimierung der Produktions- und Logistikkosten sind effektive "World-Scale"-Anlagen erforderlich. Davon profitieren alle Beteiligten, schließlich lassen sich so hohe Effizienzsteigerungspotenziale identifizieren.